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MOBILEnews KW 52.09 - Cineman-App fürs iPhone
Kosten für mobiles Internet gesunken
Die Kosten für die Nutzung des mobilen Internets sind 2009 deutlich zurückgegangen. Die Preise für Monatsflatrats sanken um bis zu 24 Prozent, Tagesflatrates haben sich um bis zu 20 Prozent vergünstigt.
Dies geht aus einer Auswertung des "BVDW Mobile Monitor" mit den günstigsten mobilen Internettarifen hervor, der vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in Kooperation mit dem Online-Magazin teltarif.de herausgegeben wird. Weiterhin stehen seit Anfang 2009 deutlich mehr Anbieter und dementsprechend mobile Internettarife für den Nutzer zur Auswahl.
"Wir gehen davon aus, dass die Kosten für die mobile Internetnutzung auch 2010 weiter sinken werden", sagt Marc O. Schmöger (Seven Principles), Arbeitskreisleiter Mobile Solutions im BVDW. "Wie beim stationären Internet wird auch die mobile Internetflatrate immer mehr zum Standard." Laut aktuellem BVDW Mobile Monitor Q4/2009 liegt die günstigste Mobile Internetflatrate für einen Monat bei 14,99 Euro - zu Beginn des Jahres waren es noch 19,80 Euro. Der niedrigste Preis für eine Tagesflatrate ist von 2,50 Euro auf 1,99 Euro gesunken. Im Bereich der volumenabhängigen Tarife gab es wenig Bewegung, der günstigste Megabyte-Preis liegt hier seit Anfang des Jahres bei 19 Cent.
Cineman-App fürs iPhone
Seit letzter Woche ist Cineman auch als App fürs iPhone verfügbar. Kaum ins Apple iTunes-Angebot aufgenommen, figuriert Cineman bereits in den Top 5 der meistgeladenen Gratis-Apps.
Seit gut einem Jahr gibt es eine für Smart Phones optimierte Version von Cineman, die diesen Frühling bei den Best of Swiss Web-Awards mit Silber gekürt wurde. Nun legt Cinergy einen drauf und lancierte letzte Woche eine Cineman-iPhone-App, die innert weniger Stunden die Top 5 der meistgeladenen Gratis-Apps erklommen hat.
Die Cineman-App legt besonderen Wert auf eine bequeme Nutzerführung. So genügt es z.B., einmalig die eigene Kinoregion auszuwählen (bzw. aus mehreren Ortschaften zusammenzustellen), um sie fortan bei allen Ansichten zu berücksichtigen. Das gilt auch für die 'Watchlist', auf der man per Fingertipp all jene Filme sammelt, für die man sich interessiert. Sei es aus dem aktuellen Kinoprogramm, aus der Demnächst-Liste oder aus den 12'000 weiteren Filmtiteln in der Datenbank. Zu jedem Film gibt es nebst Kritik, Spielzeiten und Bildern die Filmtrailer. Neben den aktuellen Kinoprogrammen bringt die Cineman-App tägliche News, ein permanent wachsendes Cinequiz, die Spielfilme im TV-Programm, und nicht zuletzt sind von jedem Regisseur und Schauspieler die komplette Filmografie und sogar alle aktuellen TV-Termine verfügbar; quasi als Bonus wird auch gleich Teleboy mit einem umfangreichen TV-Guide mitgeliefert. So ist auch dann für ausreichend Stoff gesorgt, wenn man nicht gerade den nächsten Kinobesuch plant. Und wie es sich für die multilinguale (Kino- und TV-)Schweiz gehört, ist die App in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch verfügbar.
Über 20.000 Apps im Android Market
Googles Android-Marktplatz bietet nunmehr über 200.00 Anwendungen zum Download an. Von diesen werden laut der Webseite AndroLib 62,3 Prozent kostenlos offeriert.
Etwa 16 Prozent sind Spiele. Der Android Market startete im Juli diesen Jahres, die 10.000er-Marke bei den Applikation wurde im September durchbrochen.
USA: Handy als wichtiges Werkzeug bei Weihnachtseinkäufen - Jeder Fünfte nutzt Mobiltelefon auf der Suche nach Geschenken
Shopping-Applications und ähnliche Software für iPhone und Co haben es laut einer amerikanischen Umfrage bereits in den Alltag der User geschafft. Vor allem im Weihnachtsgeschäft würden immer mehr Menschen ihr Handy auf die eine oder andere Art zum Einkaufen benützen. Insbesondere der einfache Preisvergleich mit anderen Anbietern sei ein beliebtes Feature, berichtet die New York Times. Die Händler versuchen auf den Boom zu reagieren, optimieren ihre mobilen Webauftritte oder verschicken elektronische Coupons per SMS.
Jeder Fünfte kauft per Handy
Bereits jeder Fünfte plane bei seinen Weihnachtseinkäufen das Mobiltelefon zu benutzen, so das Ergebnis der Studie der Consulting-Firma Deloitte http://www.deloitte.com. Davon gaben 45 Prozent an mit dem Handy Preise zu vergleichen, 32 Prozent nutzen elektronische Coupons oder lesen Erfahrungsberichte und 25 Prozent kaufen gleich direkt am Mobiltelefon ein. Für die Händler sei das zugleich Chance und Herausforderung, so Stacy Janiak von Deloitte. So könnte zum beispiel der Wettbewerb zwischen konventionellen Geschäften und Online-Händlern härter werden, weil der Preisvergleich einfach und schnell möglich ist.
Dabei befände sich die Technologie noch immer in Entwicklung: Probleme durch schlechte Internetverbindungen, falsch gekennzeichnete Produkte oder fehleranfällige Barcode-Scanner sollen bald der Vergangenheit angehören. Die Weiterentwicklung bei den mobilen Endgeräten auf der einen Seite und die Sparsamkeit der Konsumenten auf der anderen Seite treibe die Technologie jedoch schnell voran.
Smartphones im Visier der Hacker - Computer-Eigenschaften machen Handys verwundbar
Smartphones werden zu einem immer beliebteren Angriffsziel von Hackern. Mit der Zunahme an Computer-Eigenschaften der Mobiltelefone werden diese auch immer anfälliger für Viren. In diesem Jahr wurden zahlreiche Fälle gemeldet, bei denen Handys gehackt und mit Malware infiziert wurden. Erst vergangenen Monat sorgte ein australischer Student für Aufsehen, nachdem er einen Wurm entwickelt hatte, der entsperrte iPhones angriff. Zwar entstand dabei kein Schaden, es wurde lediglich ein Foto von 80er-Jahre-Legende Rick Astley hochgeladen. Doch Experten sind alarmiert, zeigt die Aktion doch, wie angreifbar die Handys sind.
Sicherheitsfirmen reagieren
Entsprechende Reaktionen auf die Hackerangriffe seitens der Sicherheitsfirmen und Investoren ließen nicht lange auf sich warten. Sofort wurde hier ein neues Geschäft gewittert. Ein Beispiel ist etwa die Investmentgruppe Khosla Ventures aus Silicon Valley, die 5,5 Mio. Dollar in das Sicherheits-Start-up Lookout pumpte. Die Firma war zuvor ein Consulting-Unternehmen und will sich jetzt als Sicherheitsspezialist auf dem mobilen Markt etablieren, berichtete die New York Times.
Lookout http://lookout.com hat in diesem Jahr bereits damit begonnen, Sicherheitssoftware für Handys zu testen, die mit den Betriebssystemen Windows Mobile und Android laufen. In Kürze sollen auch Sicherheitsapplikationen für iPhone und BlackBerry auf den Markt kommen. Eine Grundversion der Sicherheitssoftware soll kostenlos angeboten werden, für eine Premiumversion mit zusätzlichen Funktionen will Lookout eine monatliche Gebühr einheben.
Kein Vergleich mit Computerbereich
"Verglichen mit der Situation im Computerbereich ist die Bedrohungslage bei Handys noch recht entspannt. Jedoch erwarten wir für das Jahr 2010 vermehrt Angriffe auf Smartphones", sagt Christian Funk, Virenanalyst bei Kaspersky Labs http://www.kaspersky.com, gegenüber pressetext. Besonders das iPhone und das noch junge Android-Betriebssystem würden dabei im Fokus stehen. "Bereits 2009 gab es erste Schadprogramme, die es auf die Plattformen abgesehen haben - ein Indiz dafür, dass diese auch im nächsten Jahr eine wichtige Rolle für Cyberkriminelle spielen werden", meint Funk.
Durch die technisch immer stärkere Annäherung an den Computerbereich können laut dem Virenspezialisten auch ähnliche Vorkehrungen getroffen werden. "Sowohl das Betriebssystem des Smartphones als auch kritische Anwendungen wie der Browser sollten immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden", rät Funk. Dadurch könnten bekannte Sicherheitslücken des Systems behoben werden. "Eine Anti-Viren-Lösung inklusive Firewall und Spam-Filter hilft dabei, das Smartphone sauber zu halten. Eine gesunde Portion Skepsis beim Surfen und im Umgang mit E-Mails ist jedoch der beste Schutz", so der Experte abschließend.
Handys sollen Krebswarnung bekommen - Industrie wehrt sich gegen Gesetzgeber
Ein lokaler Gesetzgeber im US-Bundesstaat Maine will auf Handys in Zukunft einen Warnhinweis auf ein erhöhtes Hirnkrebsrisiko haben. Obwohl es bisher keine übereinstimmende wissenschaftliche Meinung zu diesem Thema gibt, könnte das Projekt bereits Anfang 2010 durchgezogen werden.
Ähnliche Bestrebungen gibt es auch in San Francisco, berichtet das Online-Portal Huffington Post http://www.huffingtonpost.com. Einwände gibt es bereits seitens der CTIA-The Wireless Association http://www.ctia.org. "Forscher in renommierten Wissenschaftsmagazinen sind zum Schluss gekommen, dass es keinen Beweis für ein Gesundheitsrisiko gibt", so John Walls von CTIA.
Warnhinweise für Erwachsene, Kinder und Schwangere
In Maine geht die Idee von Andrea Boland vom House of Representatives aus, die sich auf zahlreiche nicht näher definierte wissenschaftliche Studien bezieht. "Sie selbst besitzt zwar auch ein Mobiltelefon, benutzt allerdings einen Lautsprecher, um damit zu verhindern, dass das Gerät direkt an ihrem Kopf liegt. Zudem schaltet sie das Handy nur ein, wenn sie einen Anruf erhält", berichtet das Newsportal.
Nach dem Gesetzesantrag muss dann jedes Handy einen Warnhinweis tragen, auf dem steht, dass es "das Risiko eines Gehirnkrebses durch elektromagnetische Strahlen gibt". Die Warnung rät auch dazu, dass Benutzer, speziell Kinder und Schwangere Mobiltelefone von ihrem Körper fernhalten sollen.
Einwände von der Kommunikationskommission
Die Federal Communications Commission, die behauptet, dass alle in den USA verkauften Mobiltelefone sicher sind, hat Richtwerte für die spezielle Absorptionsrate für Radiofrequenzenergie gesetzt. Das macht aber nicht nötig, dass Handsethersteller die Strahlungswerte enthüllen.
Der Vorschlag von San Francisco geht soweit, dass diese Absorptionsraten bei den Handys im Display mindestens so groß ausgezeichnet werden wie der Preis. Obwohl es keinerlei übereinstimmende Ergebnisse über Gesundheitsrisiken bei Handys gibt, argumentiert Boland damit, dass die rund 950.000 Handybesitzer unter den 1,3 Mio. Einwohnern des Bundsstaats kaum über diese Risiken Bescheid wissen.
M-Days eröffnet: Mein Handy, meine App!
MySpace, Gruner + Jahr, BMW, Samsung, comScore, Omnicom Media Group und das Consulting-Haus Mücke Sturm & Company werden am 28. Januar 2010 unter der Moderation von connect, Motor Presse Stuttgart, die M-Days, „The home of MOBILE“, eröffnen.
Der Hype um die neue Generation der Touchscreen-Geräte ist ausgebrochen – das Smartphone als ständiger Begleiter stellt heute bereits einen ernstzunehmenden, zusätzlichen Verbreitungskanal für Werbe- und Marketing-Botschaften dar. Zahlreiche hochrangige Vertreter aus dem In- und Ausland wie BBC UK, Southend United Football Club, der bekannte Digital-Visionär Aijt Jakor, App-Design-Chef von Fjord, sowie Tchibo, Deutsche Post, Volkswagen, Microsoft, Vodafone und 98 Referenten weiterer Unternehmen werden am 28. – 29. Januar 2010 in der BMW Welt München das kommende „Mobile-Jahr“ einläuten.
Das erste Highlight der kommenden M-Days bildet der Vortrag von Gian M. Fulgoni, Chairman und Co-Founder von comScore Inc., Boston, USA, der als ausgewiesener Experte im Bereich der digitalen Marktforschung gilt. Fulgoni wird aktuelle Fakten des Mobile-Marktes darstellen und Impulse für die weitere Entwicklung dieses Wirtschaftszweigs geben.
Die Digitalisierung schreitet in der modernen Welt immer schneller voran. iPhone & Co haben eine optimale, miniaturisierte Kommunikationswelt geschaffen. Allein der AppStore von Apple bietet an die 90.000 mobile Applikationen. Angesichts steigender Nutzerzahlen bleibt die Frage nicht aus, wie sich die Handybesitzer über nützliche, kostenlose oder bezahlte Applikationen und Verbreitungswege am besten ansprechen lassen. Wie können Applikationen in den klassischen Medien-Mix integriert werden? Welche Strategien verfolgt die Geräte- und Telekommunikationsindustrie? Kreative Ansätze der Konsumentenansprache, Forderungen, Meinungen und Umsetzbarkeit werden in der Keynote-Runde „Touchscreen-Revolution – Lauert die Goldgrube in der Hosentasche?“ am ersten Tag aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert: Joel Berger von MySpace/Fox Interactive Media Germany, Patrick Sturm von Mücke Sturm & Company GmbH, Sascha Jansen von der Omnicom Media Group, Martin Börner von Samsung sowie Arne Wolter von Gruner + Jahr erläutern ihre Sichtweisen. Unter der Moderation von Dirk Waasen, dem Chefredakteur der connect, wird der breite Erfahrungsschatz der einzelnen Panel-Referenten Einblicke in kommende Entwicklungen liefern und aufzeigen, welche Rolle dabei die Touchscreen-Generation spielt.
Tom Bohmann, Vice President von BBC UK, führt am 28. Januar mit seinem Vortrag in das Thema „Mobile Advertising & Media Trends in Europe and Around the World” ein. Dieses Panel wird sich mit globalen Werbungs- und Medien-Trends auseinandersetzen. Die verschiedenen Märkte der Welt können voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen. Die englischsprachigen Referenten von Out There Media, Southend United Football Club, Volkswagen, Qgilvy UK und Fishlab Entertainment präsentieren ihre Erfahrungen und zeigen die Marktunterschiede innerhalb Europas, aber auch im Asia-Pazifik-Raum auf.
Mit mehr als 120 Referenten und 70 Ausstellern bietet die Kongress-Messe „M-Days“ die optimale Informations- und Austauschplattform zum Thema „Mobile“. Alle Highlights kann man mit einem Kongressticket für beide Tage schon für 450,00 Euro erleben. Weitere Informationen zu Kongress und Ausstellung finden Sie unter www.m-days.com.
Weitere Kritik am Gratisangebot der Tagesschau auf iPhone
Die Verlage experimentieren mit Bezahlinhalten für das iPhone und der öffentlich-rechtliche Rundfunk halte mit vermeintlichen Gratis-Apps dagegen. Diese kosten vordergründig nichts, werden aber andererseits von allen Gebührenzahlern zwangsweise finanziert, so zitiert «Spiegel Online» am Dienstag die Aussagen vom Verband Deutscher Zeitungsverleger (VDZ). Ein gebührenfinanziertes Gratisprogramm der ARD-Tagesschau schade der Medienbranche in ihrer Umbruchphase. Die ARD plant bekanntlich, ihre Online-Inhalte im neuen Jahr in einem kostenlosen Dienst für das Apple-Mobiltelefon und andere Smartphones zur Verfügung zu stellen.
Die Unternehmenssprecherin von der Axel Springer AG, Edda Fels, erklärte dazu: «Wir haben die Ankündigung der ARD, ein kostenloses Applet der Tagesschau in Apples AppStore anzubieten, mit Befremden zur Kenntnis genommen.» Es gehöre sicher nicht zum Grundversorgungsauftrag öffentlich-rechtlicher Fernsehanstalten, kostenlose Applets auf dem iPhone zur Verfügung zu stellen. «Es handelt sich hierbei um eine nicht tolerierbare Marktverzerrung», doppelte Edda Fels nach. Den Vorwürfen hält NDR-Sprecher Martin Gartzke entgegen, dass es bei dem neuen Angebot nicht um exklusive Inhalte gehe.